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Bessere Dokumenterkennung und verbesserte Scans – Die neue Kamera in fileee

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Die Kamera zum Scannen von Dokumenten ist ein Kernfeature von fileee. So ist es uns besonders wichtig, Euch hier die beste Funktionalität und optimale Ergebnisse bieten zu können. Wir haben daher die Scan-Funktion von Grund auf neu überarbeitet. Worauf wir bei der Überarbeitung ein besonderes Augenmerk gelegt haben und welche neuen Funktionen wir integriert haben, erfährst Du im Blog-Artikel.
 

“Zunächst einmal fällt einem die neue Oberfläche auf, die natürlich toller und eleganter aussieht und hinsichtlich der Bedienung deutlich optimiert wurde. Daneben haben wir aber vor allem den neuen Algorithmus zur Erkennung von Dokumenten integriert”, berichtet Eike Thies, Gründer und Product Manager bei fileee. Als Teil des interdisziplinären Teams aus Product Management, iOS- und Android-Entwicklung und  Design hat er in den letzten Monaten mit daran gearbeitet unsere Kamera von Grund auf zu erneuern.
 
 

“Mit dem neuen Algorithmus kommen wir auf eine Erkennungsrate von über 90%.”

“Wir nutzen künstliche Intelligenz um Dokumente auch in schwierigen Situationen zu erkennen. So werden jetzt auch Dokumente auf hellem Hintergrund zuverlässig erkannt. Der Algorithmus ist zwar ein kleines bisschen langsamer, aber die Erkennung ist deutlich besser. In Zahlen ausgedrückt: In unseren Test-Set haben wir vorher 62% korrekt erkannt Dokumente erreicht – mit dem neuen Algorithmus kommen wir auf über 90%.” Für die Nutzer wird sich dies in deutlich zuverlässigen Erkennung der Dokumente und verbesserten Scan-Ergebnissen bemerkbar machen. Eine manuelle Nachbearbeitung von Dokumenten ist so kaum noch notwendig.

 

 


 
Das optimierte Kamera-Interface bietet direkten Zugriff auf die wichtigsten Funktionen während des Scanvorgangs und nach dem Speichern des Dokuments.

 

Viele Verbesserungen und Vereinheitlichung der Plattformen

Ein weiteres Augenmerk legt das Kamera-Team auf die weitere Vereinheitlichung der Funktionalitäten in der iOS- und Android-App. Viele Funktionen sind bereits in beiden Apps verfügbar. Eike: “Demnächst gibt es auch auf iOS die Funktion, dass sich beim manuellen Bearbeiten der Dokumente, die Kanten “magnetisch” an horizontale und vertikale Linien anheften. Sollte man doch mal manuell nachbearbeiten, macht es das viel einfacher”. Unter Android wurde im Gegenzug das umsortieren von Seiten deutlich verbessert. Ziel ist es in den kommenden Monaten hier möglichst alle Funktionen auf beiden Plattformen anzubieten.
Neu in beiden Versionen ist der Screen nach dem Speichern eines Dokumentes. Noch während des Dokument analysiert wird, kann es direkt geteilt, angesehen oder eine Erinnerunggesetzt werden. Ebenso kann ohne Umwege ein neuer Scan gestartet werden.

 

 
Verbesserte Kantenerkennung, auch bei schlechten Lichtverhältnissen oder nicht-schwarzen Hintergründen. Alter und neuer Algorithmus im Vergleich.

 

Trotz einheitlicher Schnittstellen ist die Entwicklung von Kamerafunktionen auf Mobilgeräten laut Eike eine große Herausforderung, die zu längeren Entwicklungszeiten führt. “Gerade bei Android gibt es einfach zig verschiedene Hersteller mit Unterschieden, sowie Eigenarten und Problemen je Gerät. Zwar stellt Google eine Schnittstelle bereit, aber in der Praxis ist es leider so, dass für jeden Hersteller, oder sogar für jedes Gerät, Hindernisse umschifft und Sonderfälle betrachtet werden müssen. Das macht die Entwicklung sehr zeitintensiv: Tests dauern lange, sind fehleranfällig und frustrierend. Und für Anwender ist natürlich manchmal unverständlich, warum die Kamera in Ihrem Fall nicht zu 100% korrekt funktioniert”.Um in den kommenden Wochen auch kleinere Probleme schnell beheben zu können, ist ein direktes Feedback von Euch besonders hilfreich und sorgt so langfristig für noch bessere Ergebnisse.

In Zukunft ist geplant die Kamera und die darunterliegende KI mit Hilfe der Nutzer noch weiter zu verbessern. So wurde die KI bisher nur mit tausenden internen Daten trainiert. In der Zukunft könnte man aber noch besser die Nutzer einbeziehen. Dabei muss aber Datenschutz an erster Stelle stehen. So haben wir selbst internen Dokumente, die von unseren Mitarbeitern stammen, für das Training unkenntlich gemacht und auch zusätzlich verschlüsselt.

 

Nutzerfrendlichkeit und OCR-Erkennung stehen an erster Stelle

Außerdem legen wir mit der Kamera weiterhin großen Wert auf Nutzerfreundlichkeit. Gerade bei der Dokumentenverbesserung bieten anderen Apps oftmals viele Einstellungsmöglichkeiten, bei denen der Nutzer nicht genau weiß, was passiert oder wann diese zu nutzen sind.

“Wir haben nur drei Einstellungsmöglichkeiten, die in allen Situationen gleich gut funktionieren, jedoch unterschiedlich stark sind. Aber auch hier haben wir – wie andere auch –  in Zukunft noch Verbesserungspotenzial. So hoffen wir, dass wir in der Zukunft hoffentlich mit KI und neuen Methoden in der Lage sind, die Dokumente so aufzubessern, dass die zwei wichtigsten Ziele immer erreicht werden: Erstens muss das Dokument optisch gut aussehen und zweitens muss, gerade in unserem Fall, die OCR sehr gut funktionieren. Hier wissen viele Nutzer nicht, dass es neben der optischen Aufbesserung auch um die Verbesserung für die OCR geht, die durch die Volltextsuche und automatische Analyse von Metadaten ebenfalls ein Kernfeature von fileee ist”, so Eike. 

Daher legen wir mit der Dokumentverbesserung auch weiterhin einen großen Stellenwert auf die Verbesserungen für die OCR und stellen nicht nur das rein optische Ergebnis in den Vordergrund. Im Vergleich zu anderen Mitbewerbern bietet fileee aber auch hier ein oftmals besseres und klareres Scanergebnis.


 
Dokumentverbesserung im Vergleich:
Original, Verbesserung durch fileee, Verbesserung durch Mitbewerber.

 

Die neue Kamera zum Scannen von Dokumenten steht ab sofort in den fileee Apps für iOS und Android zur Verfügung. In den kommenden Monaten werden in beide Versionen noch kleinere Verbesserungen und Anpassungen einfließen. Wir freuen uns auf Euer Feedback.